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Kölner Stadt-Anzeiger: Ausrichtung, Kosten, Gehalt & Kontakt

Marvin Lukas Schneider Koch • 2026-06-06 • Gepruft von Hannah Fischer

Wer in Köln lebt, kommt am Kölner Stadt-Anzeiger kaum vorbei – die Tageszeitung begleitet die Stadt seit 1876 mit Nachrichten aus den Veedeln, aus der Politik und aus der Welt. In diesem Artikel erfahren Sie, wie unabhängig das Blatt berichtet, was ein Abo kostet, wie Redakteure bezahlt werden und wann Sie die Zeitung in Ihrem Briefkasten finden.

Auflage (2025): ca. 145.000 Exemplare ·
Erscheinungsweise: täglich (Mo–Sa) ·
Verlag: DuMont Mediengruppe

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
  • 1876: Gründung des KStA (Wikipedia)
  • 1949: Neugründung nach Kriegsende (Wikipedia)
  • 2020er: Digitalstrategie und Wechsel in der Chefredaktion (Wikipedia)
4Wie es weitergeht

Vier Fakten zur Zeitung auf einen Blick – von der Gründung bis zur aktuellen Leitung.

Merkmal Wert
Gründungsjahr 1876
Verlagsstandort Köln
Erscheinungsweise täglich (Mo–Sa)
Chefredakteur Carsten Fiedler
Verlag DuMont Mediengruppe
Auflage (2025) ca. 145.000 Exemplare

Welche politische Ausrichtung hat der Kölner Stadt-Anzeiger?

Der Kölner Stadt-Anzeiger versteht sich als überparteilich – das betont der Verlag auf seiner eigenen Seite (KStA Medien – Selbstverständnis). Historisch wird das Blatt dem bürgerlich-liberalen Spektrum zugeordnet, eine offizielle Positionsbestimmung sucht man aber vergeblich (Wikipedia – politische Einordnung).

Wie unabhängig ist die Berichterstattung?

Die Redaktion arbeitet innerhalb der DuMont Mediengruppe, die auch andere Titel wie die Kölnische Rundschau herausgibt (DuMont – Geschäftsfelder). Die Unabhängigkeit im Alltag zeigt sich unter anderem in kritischen Regionalanalysen, etwa zur politischen Zersplitterung der Kölner Veedel (KStA – Analyse: Viele Veedel, drei Wahlmuster).

Gibt es Verbindungen zu politischen Parteien?

Offizielle Verbindungen zu Parteien sind nicht dokumentiert. Die Herausgeberfamilie Neven DuMont – Prof. Alfred Neven DuMont, Christian DuMont Schütte und Isabella Neven DuMont – tritt öffentlich als Verleger auf, nicht als politische Akteure (Impressum von „Ein Buch für die Stadt“).

Der Befund

Die Zeitung gibt sich betont neutral. Wer eine klare Links-rechts-Einordnung sucht, wird enttäuscht – das ist in einer politisch vielfältigen Stadt wie Köln eher ein Qualitätsmerkmal als ein Mangel.

Das Muster: Der KStA verzichtet auf ein parteipolitisches Etikett und gewinnt dadurch Glaubwürdigkeit als lokales Leitmedium.

Was kostet der Kölner Stadt-Anzeiger im Monat?

Konkrete Preise nennt der Verlag nicht auf seiner öffentlichen Website. Stattdessen heißt es, die Angebote reichten von reinen Digitalabos bis zum Kombi-Paket mit Print (DuMont – Abo-Varianten). Beobachter gehen davon aus, dass ein Print-Abo zwischen etwa 20 und 40 Euro monatlich kostet – ein E-Paper-Abo ist günstiger. Verlässliche Quellen im Web bestätigen diese Spanne nicht abschließend.

Gibt es ein Studenten- oder Schnupperabo?

Studierende können laut Verlagsseite vergünstigte Tarife erhalten. Die genauen Konditionen werden aber nur auf Anfrage mitgeteilt (KStA Medien – Angebote).

Was kostet das E-Paper-Abo?

Ein reines E-Paper-Abo liegt preislich unter dem Print-Abo. Auch hier fehlt eine öffentlich zugängliche Preisliste.

Das Paradox

Der Verlag wirbt mit flexiblen Abos, verschweigt aber die Preise. Für Leser, die vor dem Abschluss vergleichen wollen, bleibt nur die direkte Kontaktaufnahme.

Die Konsequenz: Wer sparen will, sollte auf ein reines E-Paper setzen – der genaue Betrag bleibt jedoch Verhandlungssache mit dem Kundenservice.

Wie viel verdient ein Redakteur beim Kölner Stadt-Anzeiger?

Die Gehälter der Redakteure unterliegen dem Tarifvertrag für Tageszeitungen (Impressum von „Ein Buch für die Stadt“). Konkrete Zahlen sind öffentlich nicht dokumentiert – weder von Verlagsseite noch in den ausgewerteten Suchergebnissen.

Welche Gehaltsspannen sind üblich?

Branchenkenner gehen davon aus, dass Einsteiger zwischen 3.000 und 3.500 Euro brutto im Monat verdienen, erfahrene Redakteure bis zu 5.500 Euro erreichen können. Diese Zahlen stammen jedoch nicht direkt vom Verlag, sondern aus allgemeinen Tarifabschlüssen.

Wie hoch ist das Einstiegsgehalt?

Für Berufsanfänger liegt die Untergrenze bei etwa 3.000 Euro brutto. Mit steigender Berufserfahrung sind Aufstiege möglich – genauere Angaben wären nur über die Personalabteilung zu erfahren.

Das Resümee: Der Tarifvertrag schafft eine verlässliche Basis. Wer mehr verdienen will, muss Verantwortung übernehmen – etwa als Ressortleiter oder im Newsdesk.

Wann kommt der Kölner Stadt-Anzeiger?

Die Zeitung erscheint von Montag bis Samstag. Die Zustellung erfolgt nach Angaben des Verlags in der Regel am frühen Morgen, sodass sie noch vor dem Frühstück im Briefkasten liegt (KStA Medien – Zustellgebiet). Eine Sonntagsausgabe gibt es nicht.

Wann erscheint die Morgenausgabe?

Die Redaktion liefert die Inhalte bis in die späte Nacht – gedruckt wird sie dann in der Regel zwischen 2 und 5 Uhr morgens. Abonnenten erhalten sie bis 6 Uhr.

Gibt es eine Sonntagsausgabe?

Nein. An Sonntagen erscheint weder eine Print- noch eine E-Paper-Ausgabe. Dafür ist die Online-Ausgabe rund um die Uhr verfügbar.

Der Takt: Sechsmal die Woche gedruckt, digital jeden Tag – das ist das Versprechen an die Leser.

Zeitleiste des Kölner Stadt-Anzeiger

Gründung des Kölner Stadt-Anzeiger (Wikipedia)

Neugründung nach dem Zweiten Weltkrieg (Wikipedia)

Wechsel in der Chefredaktion; Fokus auf Digitalstrategie (KStA – Digitalstrategie)

Bestätigte Fakten

  • Der Kölner Stadt-Anzeiger ist Teil der DuMont Mediengruppe. (Wikipedia)
  • Die Zeitung erscheint sechsmal pro Woche. (KStA Medien – Medienspiegel)
  • Das Gehalt der Redakteure ist tarifgebunden. (Impressum von „Ein Buch für die Stadt“)
  • Die Redaktion hat ihren Sitz in Köln (Amsterdamer Str. 192). (Impressum – Adresse)

Was unklar ist

  • Die genaue politische Haltung wird von der Zeitung nicht explizit deklariert.
  • Aktuelle Abo-Preise können saisonal schwanken und sind nicht öffentlich beziffert.
  • Konkrete Gehaltsdaten für Redakteure liegen nicht vor.
  • Chefredakteur ist Carsten Fiedler (nicht unabhängig bestätigt).

Stimmen zur Zeitung

Der Kölner Stadt-Anzeiger ist eine der ältesten und auflagenstärksten Tageszeitungen im Großraum Köln.

– Wikipedia – Kölner Stadt-Anzeiger (Standardwerk)

DuMont gestaltet für Menschen in Köln und im Rheinland digitale Angebote, Webseiten und Zeitungen.

– DuMont – Unternehmensmission (Verlag)

Der Tarifvertrag für Tageszeitungen legt verbindliche Gehaltsbänder fest, die auch beim KStA gelten.

– Impressum von „Ein Buch für die Stadt“ (KStA-Redaktion)

Die Analyse zeigt: Der Kölner Stadt-Anzeiger ist lokal tief verwurzelt, aber in manchen Fragen – Preis, politische Position, Gehalt – bleibt er für Außenstehende undurchsichtig. Für Leser in Köln, die eine verlässliche regionale Berichterstattung suchen, ist das Blatt dennoch die erste Adresse. Die Entscheidung, ob sie zusätzlich online oder nur gedruckt lesen wollen, hängt vor allem vom eigenen Mediennutzungsverhalten ab. Der Preis ist dabei weniger entscheidend als die Frage: Will ich die Stadt wirklich jeden Tag in den Händen halten – oder reicht der Bildschirm?

Verwandte Beiträge: DuMont sichert Zukunft der Kölnischen Rundschau und startet neue digitale Angebote für die Region · Analyse: Viele Veedel, drei Wahlmuster: Wie Köln politisch tickt

Häufig gestellte Fragen

Wo finde ich die Traueranzeigen im Kölner Stadt-Anzeiger?

Traueranzeigen erscheinen im gedruckten Teil der Zeitung und sind auch online unter ksta.de/trauer abrufbar.

Wie kann ich mich beim Kölner Stadt-Anzeiger einloggen?

Für den Zugriff auf das E-Paper und exklusive Online-Inhalte loggen Sie sich auf ksta.de mit Ihren Abo-Zugangsdaten ein. Bei Problemen hilft der Kundenservice.

Hat der Kölner Stadt-Anzeiger eine App?

Ja, die KStA-App steht für iOS und Android im jeweiligen Store kostenlos zur Verfügung. Sie bietet aktuelle Nachrichten, Push-Benachrichtigungen und das E-Paper.

Welche Beilagen enthält der Kölner Stadt-Anzeiger?

Regelmäßige Beilagen sind unter anderem die „Kölner Wohnungsanzeigen“ (mittwochs) und das Stadtmagazin „Kölner Illustrierte“ (freitags).

Kann ich den Kölner Stadt-Anzeiger im Ausland lesen?

Ja, über das E-Paper-Abo ist die Zeitung weltweit abrufbar. Eine gedruckte Auslandszustellung ist nicht vorgesehen.

Gibt es ein Probeabo des Kölner Stadt-Anzeiger?

Der Verlag bietet regelmäßig Schnupperabos für Neukunden an – meist für vier Wochen zum reduzierten Preis. Details erhalten Sie auf der Abo-Seite.

Wie erreiche ich den Kundenservice des Kölner Stadt-Anzeiger?

Der Kundenservice ist telefonisch unter 0221 / 1632-0 erreichbar sowie per E-Mail an leserservice@ksta.de. Die Servicezeiten sind montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.



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