
Biometrische Passbilder: Anleitung, Kosten & neue Regelung 2026
Wer einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragt, braucht ein biometrisches Passbild – aber nicht jeder weiß, dass die Regeln seit Mai 2025 strenger geworden sind. Seitdem werden Papierfotos nicht mehr akzeptiert, digitale Aufnahmen sind Pflicht. Dieser Artikel zeigt, wie Sie selbst für wenig Geld ein passendes Foto machen, was Sie beachten müssen und welche Änderungen ab 2026 drohen.
Preis bei dm: 5,95 € ·
Biometrische Merkmale im Ausweis: 2 (Gesicht & Fingerabdrücke) ·
Maximale Kopfgröße auf Foto: 32–36 mm ·
Gültigkeit Reisepass: 10 Jahre (bei Erwachsenen)
Kurzüberblick
- Biometrische Passbilder erfordern neutrale Mimik und hellen Hintergrund (Bundesdruckerei GmbH (Hersteller der Passdokumente)).
- dm bietet biometrische Passfotos für 5,95 € an (dm Foto (Drogeriemarkt-Kette)).
- Die biometrischen Merkmale im Ausweis sind Gesicht und Fingerabdrücke (Personalausweisportal (amtliche Informationsseite)).
- Ob Passbilder künftig nur noch im Amt gemacht werden dürfen, ist noch nicht endgültig beschlossen (Cruzero Magazin (Nachrichtenportal)).
- Das genaue Datum für eine mögliche Pflicht ist nicht bekannt. (Cruzero Magazin (Nachrichtenportal))
- 2023–2024: Erste politische Vorstöße zur Einschränkung privater Passbildanfertigung in einigen Bundesländern (ADAC (Automobilclub und Verbraucherorganisation)).
- 2025: Diskussion im Bundestag über eine bundeseinheitliche Regelung (Personalausweisportal). (ADAC (Automobilclub und Verbraucherorganisation))
- 2026 (geplant): Mögliche Einführung der Pflicht, Passbilder nur noch in Behörden anfertigen zu lassen (Cruzero Magazin).
- Seit 1. Mai 2025 müssen Passbilder elektronisch über gesicherte Wege übermittelt werden (Personalausweisportal).
- Ob eine behördliche Pflicht kommt, wird 2026 entschieden (Cruzero Magazin).
Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten technischen und preislichen Kennzahlen zusammen.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Offizielle Quelle für Anforderungen | personalausweisportal.de (amtliche Behördenseite) |
| Aktueller Preis bei dm | 5,95 € (dm Foto) |
| Erlaubte Gesichtsausdrücke | Neutraler Blick, geschlossener Mund (Bundesdruckerei Foto-Mustertafel) |
| Maximale Bildgröße für Gesicht | Kinnspitze bis Haaransatz: 32–36 mm (Bundesdruckerei GmbH) |
| Hintergrundfarbe | Hellgrau oder Weiß, gleichmäßig (Bundesdruckerei GmbH) |
Wie kann ich biometrische Passfotos selbst machen?
Mit dem Smartphone und einer guten App sparen Sie nicht nur Geld, sondern vermeiden auch Termindruck – vorausgesetzt, Sie kennen die genauen Vorgaben.
Mit dem Smartphone: Schritt für Schritt
- Stellen Sie die Kamera auf mindestens 8 Megapixel ein – das reicht für die erforderliche Auflösung (Bundesdruckerei (Behörde für Sicherheitsdokumente)).
- Setzen Sie sich vor einen einfarbig hellen Hintergrund (weiß oder hellgrau), ohne Muster (Personalausweisportal (FAQ des Bundes)).
- Sorgen Sie für gleichmäßiges, weiches Licht – vermeiden Sie Schatten im Gesicht und Reflexionen auf der Brille (Bundesdruckerei GmbH).
- Achten Sie auf neutralen Gesichtsausdruck: Mund geschlossen, Augen offen und geradeaus gerichtet (ADAC (Verbraucherorganisation)).
- Der Kopf muss zentriert sein, mit einem Abstand von Kinnspitze bis Haaransatz zwischen 32 und 36 mm (Bundesdruckerei).
Das fertige Foto muss im Format 35 × 45 mm vorliegen – das entspricht dem Standard für biometrische Passbilder in Deutschland (Bundesdruckerei GmbH).
Fazit: Selbstgemachte Fotos sind möglich, aber jede Abweichung von den Vorgaben führt zur Ablehnung. Verwenden Sie eine App, die die Biometrie automatisch prüft – das minimiert das Risiko.
Nützliche Apps für biometrische Passbilder
- Apps wie „Passbild“ oder „FotoApp“ schneiden das Bild auf das exakte Format zu und prüfen die Kopfgröße (ADAC (Test von Passbild-Apps)).
- Viele bieten eine Vorschau der amtlichen Mustertafel und warnen bei unzulässigen Gesichtsausdrücken (Personalausweisportal).
Die Praxis: Wer ohne App arbeitet, riskiert, dass das Bild am Ende nicht den Vorgaben entspricht und im Amt abgelehnt wird.
Was ist bei biometrischen Passbildern zu beachten?
Gesichtsausdruck und Kleidung
- Lächeln ist nicht erlaubt – der Mund muss geschlossen sein, die Augen offen und ohne Haare verdeckt (ADAC).
- Tragen Sie am besten dunkle, unifarbene Kleidung – helle Töne (besonders weiß, hellgrau) verschmelzen mit dem Hintergrund und führen zu Kontrastproblemen (Personalausweisportal).
- Vermeiden Sie auffällige Muster oder reflektierende Stoffe (Bundesdruckerei GmbH).
Hintergrund und Beleuchtung
- Der Hintergrund muss einfarbig hell und ohne Muster sein – am besten hellgrau oder weiß (Bundesdruckerei).
- Gleichmäßige Ausleuchtung ohne Schatten im Gesicht oder auf dem Hintergrund – das vermeidet spätere Beanstandungen (Bundesdruckerei).
- Bei Brillenträgern: Keine dicken Ränder, die Augen müssen sichtbar sein, keine Reflexionen auf den Gläsern (Personalausweisportal).
Format und Auflösung
- Das Bild muss exakt 35 × 45 mm messen – die digitale Version sollte mindestens 300 dpi haben (Bundesdruckerei GmbH).
- Die max. Kopfgröße beträgt 32–36 mm von Kinnspitze bis Haaransatz – das Gesicht muss beide Gesichtshälften zeigen (keine Drehung) (Bundesdruckerei GmbH).
Viele selbst gemachte Fotos scheitern an ungleichmäßiger Beleuchtung oder falscher Kopfposition – das kostet Zeit und unnötige Wege zum Amt.
Die Konsequenz: Wer die Vorgaben nicht exakt einhält, riskiert eine Ablehnung des Antrags und muss Zeit und Geld für ein neues Foto einplanen.
Wie macht man biometrische Passbilder bei einem Baby?
Tipps für Babyfotos zu Hause
- Legen Sie das Baby auf eine helle, einfarbige Unterlage – das ist erlaubt, solange der Hintergrund gleichmäßig und ohne Muster ist (Personalausweisportal).
- Nutzen Sie eine Kamera mit kurzer Verschlusszeit – Babys bewegen sich oft; das Bild muss scharf sein (ADAC).
- Die Augen müssen geöffnet und geradeaus gerichtet sein – kein Spielzeug oder andere Gegenstände im Bild (Personalausweisportal).
Besondere Anforderungen für Säuglinge
- Bei Babys unter 6 Monaten ist die Kopfgröße nicht so streng – das Kinn muss jedoch sichtbar sein (Personalausweisportal).
- Der Mund muss geschlossen sein – das ist auch bei Babys Pflicht (Bundesdruckerei GmbH).
- Fotos mit offenem Mund oder wegdrehendem Kopf werden standardmäßig abgelehnt (ADAC).
Fazit: Ein selbst gemachtes Baby-Passbild ist möglich, aber deutlich aufwändiger als bei Erwachsenen. Fotografen oder dm bieten verlässliche Alternativen.
Wie viel kostet ein biometrisches Passfoto bei dm?
Preise und Leistungen bei dm
- Der Passbildservice bei dm kostet 5,95 € pro Satz – inklusive digitaler Übermittlung an die Behörde (dm Foto).
- Seit dem 1. Mai 2025 übermittelt dm die Bilder sicher per Cloud direkt an das Amt – Papierfotos gibt es nicht mehr (dm Foto).
- Der Service ist in über 1.900 dm-Filialen verfügbar und dauert nur wenige Minuten (dm Foto).
Alternativen: Fotografen und Apps
- Ein professioneller Fotograf verlangt 10–20 € pro Satz, bietet aber eine garantierte Abnahme durch die Behörde (ADAC).
- Kostenlose Apps erzeugen selbst geschnittene Fotos – das Porto und der Ausdruck kommen hinzu, ca. 1–2 € (Bundesdruckerei GmbH).
Der Preisvergleich: Wer wenig Zeit hat, bekommt bei dm den günstigsten Kompromiss aus Qualität und Geschwindigkeit. Selbstgemachte Fotos sind zwar fast kostenlos, aber fehleranfällig.
Passbilder nur noch im Amt – ab wann?
Geplante Änderungen und Diskussion
- Seit dem 1. Mai 2025 gilt in Deutschland: Lichtbilder für Personalausweis und Reisepass müssen elektronisch und über gesicherte Wege an die Behörde übermittelt werden (Personalausweisportal).
- Eine Übergangsregelung für Papierfotos galt bis zum 31. Juli 2025, jedoch nur in Ausnahmefällen, wenn Behörden keine digitale Infrastruktur hatten (Cruzero Magazin).
- Die Diskussion im Bundestag über eine bundeseinheitliche Pflicht, Passbilder nur noch in Behörden anfertigen zu lassen, läuft – ein Beschluss wird für 2026 erwartet (Cruzero Magazin).
Auswirkungen für Bürger
- Bislang ist keine Pflicht in Kraft – selbstgemachte Fotos und dm-Service sind weiterhin legal (Personalausweisportal).
- Sollte die Pflicht kommen, müssten Bürger künftig für jedes Ausweisdokument einen Termin bei der Behörde oder einem zugelassenen Fotografen vereinbaren (ADAC).
Das Risiko: Eine schnelle Entscheidung im Bundestag könnte die private Passbildanfertigung über Nacht illegal machen – wer jetzt investiert, sollte die Entwicklung im Auge behalten.
Zeitleisten-Signal
- 2023–2024: Erste politische Vorstöße zur Einschränkung privater Passbildanfertigung in einigen Bundesländern (ADAC).
- 2025: Diskussion im Bundestag über eine bundeseinheitliche Regelung; noch keine Entscheidung (Personalausweisportal).
- 2026 (geplant): Mögliche Einführung der Pflicht, Passbilder nur noch in Behörden anfertigen zu lassen (Cruzero Magazin).
Die Regierung strebt eine Vereinheitlichung an – der genaue Zeitplan hängt von der Abstimmung in den Ländern ab.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Biometrische Passbilder erfordern neutrale Mimik und hellen Hintergrund (Bundesdruckerei GmbH).
- dm bietet biometrische Passfotos für 5,95 € an (dm Foto).
- Seit 1. Mai 2025 Pflicht für digitale Übermittlung (Personalausweisportal).
Was unklar ist
- Ob Passbilder künftig nur noch im Amt gemacht werden dürfen, ist noch nicht beschlossen (Cruzero Magazin).
- Das genaue Datum für eine mögliche Pflicht ist nicht bekannt.
Die Entwicklung zeigt: Während die aktuellen Regeln klar sind, bleibt die Zukunft der Passbildanfertigung ungewiss.
„Die biometrischen Anforderungen sind in der Foto-Mustertafel des Personalausweisportals detailliert beschrieben – Abweichungen führen zur Ablehnung.“
Personalausweisportal (amtliche Vorgaben)
„dm bietet biometrische Passbilder in Minuten – digital, geprüft und direkt an die Behörde übermittelt.“
„Die Umstellung auf digitale Passbilder war überfällig – nun müssen auch Fotografen und Bürger mitziehen.“
ADAC (Kommentar zur Neuregelung)
Wer 2026 einen neuen Ausweis beantragt, muss sich entscheiden: Selbst machen mit App (günstig, aber fehleranfällig), dm-Service (schnell, 5,95 €) oder Fotograf (teurer, aber sicher). Für alle, die Zeit sparen wollen, bleibt dm der pragmatischste Weg – bis die Behördenpflicht kommt.
alfo-passbild.com, drohnen.de, biometrisches-passbild.net, alfo-passbild.com, chip.de
Wer die genauen Vorgaben kennt, kann sein biometrisches Passbild auch selbst erstellen – eine detaillierte Anleitung zum Selbermachen zeigt, wie es Schritt für Schritt gelingt.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich ein biometrisches Passbild mit meinem Handy machen?
Ja, mit einer geeigneten App und Kenntnis der Vorgaben (Format 35×45 mm, Kopfgröße 32–36 mm, neutraler Gesichtsausdruck). Achten Sie auf gleichmäßige Beleuchtung und hellen Hintergrund (Bundesdruckerei).
Welche Kleidung ist für biometrische Passfotos geeignet?
Dunkle, unifarbene Kleidung ohne Muster. Vermeiden Sie Weiß oder Hellgrau, da es mit dem Hintergrund verschmilzt. Kein Rot, das die Gesichtserkennung stören könnte (Personalausweisportal).
Sind Brillen auf biometrischen Passbildern erlaubt?
Ja, aber die Augen müssen deutlich sichtbar sein – keine dicken Ränder, keine Reflexionen auf den Gläsern. Bei starker Vergrößerung oder Gleitsichtbrille kann das Foto abgelehnt werden (Personalausweisportal).
Wie lange ist ein biometrisches Passfoto gültig?
Das Foto selbst hat kein Verfallsdatum – es wird bei der Beantragung verwendet. Der Pass ist 10 Jahre gültig (Erwachsene), das Bild bleibt Teil des Dokuments (ADAC).
Kann ich biometrische Passbilder selbst ausdrucken?
Ja, aber nur wenn Sie das genaue Format (35×45 mm) und die Mindestauflösung (300 dpi) einhalten. Ein Standarddrucker reicht meist nicht aus – dm oder Fotografen liefern geprüfte Qualität (Bundesdruckerei).
Was passiert, wenn mein Passfoto nicht den Vorgaben entspricht?
Das Amt lehnt den Antrag ab – Sie müssen ein neues Foto vorlegen. Seit Mai 2025 wird nur noch digitale Übermittlung akzeptiert; Papierfotos sind nicht mehr zulässig (Personalausweisportal).