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S-Bahn Streik Berlin 2026: BVG-Warnstreik und Fahrplan

Marvin Lukas Schneider Koch • 2026-05-30 • Gepruft von Elias Hoffmann

Wenn die U-Bahn ausfällt und die Tram stehen bleibt, wird die S-Bahn plötzlich zur Lebensader. Am 27. und 28. Februar 2026 ruft Verdi die Beschäftigten der BVG zum Warnstreik auf – dann stehen U‑Bahn, Straßenbahn und die meisten Busse still. Die gute Nachricht: Die S‑Bahn Berlin fährt normal und verstärkt sogar ihr Angebot.

Nächster Warnstreik bei der BVG: 27. und 28. Februar 2026 · Dauer des Warnstreiks: 48 Stunden · Betroffene Verkehrsmittel: U‑Bahn, Tram, Bus (BVG) · S‑Bahn während des Streiks: Fährt normal, teilweise verstärktes Angebot · Aufruf erfolgte durch: Gewerkschaft Verdi

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
  • Ob es weitere Streiks im März 2026 gibt – abhängig von den Tarifverhandlungen (rbb24 (Live-Ticker))
  • Ob die Tarifverhandlungen vorzeitig abgeschlossen werden (BVG (Pressestelle))
  • Ob auch kommunale Verkehrsbetriebe in Brandenburg parallel streiken (rbb24 (Live-Ticker))
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht
  • Weitere Streiks im März möglich, falls keine Einigung im Manteltarifkonflikt (rbb24 (Live-Ticker))
  • Verdi fordert höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen (rbb24 (Live-Ticker))

Die wichtigsten Fakten zum BVG-Warnstreik im Überblick:

Fakten zum BVG-Warnstreik
Merkmal Wert
Nächster Streiktermin 27.–28. Februar 2026
Betroffene Verkehrsbetriebe BVG (U‑Bahn, Tram, Bus)
S‑Bahn betroffen? Nein, fährt normal
Dauer 48 Stunden
Gewerkschaft Verdi

Wird die S‑Bahn in Berlin auch gestreikt?

Ist die S‑Bahn von BVG‑Streiks betroffen?

  • Nein, die S‑Bahn wird nicht bestreikt – sie gehört zur Deutschen Bahn und fällt nicht unter den BVG-Tarifvertrag (tip Berlin (Stadtmagazin)).
  • Die S‑Bahn Berlin hat ein erweitertes Angebot angekündigt: Auf der Linie S5 verkehren zusätzliche Züge zwischen Mahlsdorf und Ostbahnhof (timestuff.de (Nachrichtenportal)).

Warum streikt die S‑Bahn nicht?

Der Warnstreik richtet sich ausschließlich gegen die BVG als Arbeitgeberin. Die S‑Bahn Berlin unterliegt eigenen Tarifverträgen der Deutschen Bahn. Verdi ruft nur BVG‑Beschäftigte zum Ausstand auf. Die S‑Bahn fährt daher nach regulärem Fahrplan – und in einigen Abschnitten sogar häufiger als sonst (rbb24 (Regionalnachrichten)).

Fazit: Die S‑Bahn ist nicht im Ausstand. Reisende, die auf die S‑Bahn ausweichen, kommen pünktlich ans Ziel. BVG‑Kunden sollten auf die S‑Bahn oder Regionalzüge umsteigen.

Wann streikt die BVG in Berlin wieder 2026?

Wann ist der nächste Warnstreik 2026?

Der nächste Warnstreik der BVG ist für den 27. und 28. Februar 2026 angesetzt. Genauer: Ab Freitag, 27. Februar, 03:00 Uhr bis Sonntag, 1. März, 03:00 Uhr – also 48 Stunden lang (BVG (Pressestelle)). Zuvor hatte es bereits am 2. Februar 2026 einen 24‑stündigen Warnstreik gegeben (rbb24 (Live-Ticker)).

Welche Daten sind für 2026 geplant?

  • 2. Februar 2026: 24‑stündiger Warnstreik (bereits stattgefunden) (rbb24 (Regionalnachrichten))
  • 27. Februar – 1. März 2026: 48‑stündiger Warnstreik (bevorstehend) (BVG (Pressestelle))
  • März 2026: Weitere Streiks möglich, falls Tarifverhandlungen scheitern (rbb24 (Live-Ticker))
Der Trade-off

Verdi setzt auf Druck vor der Tarifrunde. Für Pendler bedeutet das: Sie müssen den Februar 2026 als Monat der Ungewissheit einplanen – aber die S‑Bahn bleibt verlässlich.

Die Taktik der Gewerkschaft ist klar: Der Druck auf die Arbeitgeber soll hoch bleiben, eine Einigung in der nächsten Verhandlungsrunde ist jedoch nicht garantiert.

Wie lange dauert der Warnstreik in Berlin?

Wie lange streikt die BVG?

Der Warnstreik erstreckt sich über genau 48 Stunden: von Freitagmorgen, 27. Februar, 3 Uhr bis in die Nacht zum Sonntag, 1. März, 3 Uhr. Das hat die BVG offiziell bestätigt (BVG (Pressestelle)).

Gibt es einen zweitägigen Warnstreik?

Ja. Es handelt sich um einen zweitägigen Ausstand, der das gesamte Wochenende abdeckt. Die S‑Bahn fährt am Freitag und Samstag planmäßig, während U‑Bahn, Tram und Bus stillstehen (tip Berlin (Stadtmagazin)).

Die Länge des Streiks zeigt, dass Verdi bereit ist, die Geduld der Fahrgäste auf eine harte Probe zu stellen.

Was fährt morgen in Berlin nicht?

Welche BVG‑Linien sind betroffen?

  • Alle U‑Bahnlinien der BVG
  • Alle Straßenbahnlinien (Tram)
  • Die meisten Buslinien (Ausnahmen: Busse, die im Auftrag der BVG von anderen Unternehmen betrieben werden) (ITB Berlin (Veranstalter))

Fahren U‑Bahnen und Busse?

Nein, ab 3 Uhr morgens stehen alle BVG‑eigenen Fahrzeuge still. Die S‑Bahn fährt hingegen nach Plan. Auch Regionalzüge (RE/RB) sind nicht betroffen. Vergünstigte BVG‑Fahrkarten gelten während des Streiks weiterhin für Fahrten mit der S‑Bahn (ITB Berlin (Veranstalter)).

Fazit: Wer heute auf die BVG angewiesen ist, muss umplanen. Die S‑Bahn, Regionalzüge und private Busse im BVG‑Auftrag sind die einzigen ÖPNV‑Alternativen.

Für Pendler bedeutet dies eine klare Ansage: Umsteigen auf die S‑Bahn ist die einzige verlässliche Option.

Ist morgen Warnstreik in Berlin?

Findet morgen ein Streik statt?

Abhängig vom aktuellen Datum: Der nächste angekündigte Warnstreik beginnt am 27. Februar 2026. Ist morgen der 27. Februar, dann ja – ab 3 Uhr morgens. Ob es weitere Streiks geben wird, hängt vom Stand der Tarifverhandlungen ab. Verdi hat noch nicht ausgeschlossen, die Aktionen auszuweiten (rbb24 (Live-Ticker)).

Aktuelle Streikinformationen

Die aktuellsten Meldungen liefern der Live‑Ticker von rbb24 und die Pressemitteilungen der BVG (BVG (Pressestelle)). Fahrgäste sollten vor Fahrtantritt die Websites von BVG und S‑Bahn Berlin prüfen.

Was zu beachten ist

Pendler aus Brandenburg, deren Verkehrsbetriebe ebenfalls Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband sind, könnten von parallelen Streiks betroffen sein. Für sie gilt: Regionalzüge und S‑Bahn bleiben die erste Wahl.

Die Situation bleibt dynamisch, Fahrgäste sollten sich kurzfristig informieren.

Zeitleiste der Ereignisse

  • 26. Februar 2026 – Verdi kündigt den Warnstreik an (timestuff.de (Nachrichtenportal))
  • 27. Februar 2026, 03:00 Uhr – Streikbeginn; U‑Bahn, Tram, Bus stehen still (BVG (Pressestelle))
  • 27. Februar 2026 – S‑Bahn fährt verstärkt, z. B. S5 im 5‑Minuten‑Takt (timestuff.de (Nachrichtenportal))
  • 1. März 2026, 03:00 Uhr – Streikende; Betrieb der BVG läuft wieder an (BVG (Pressestelle))
  • März 2026 – Mögliche weitere Streiks je nach Tarifverhandlungen (rbb24 (Live-Ticker))

Einordnung: Was gesichert ist und was nicht

Bestätigte Fakten

  • Warnstreik am 27. Februar 2026 ab 03:00 Uhr bis 1. März 2026, 03:00 Uhr
  • BVG‑Fahrzeuge (U‑Bahn, Tram, Bus) stehen während des Streiks still
  • S‑Bahn fährt normal, teilweise verstärktes Angebot
  • Bereits am 2. Februar 2026 gab es einen 24‑stündigen Warnstreik

Was unklar ist

  • Ob es weitere Streiks im März 2026 geben wird (abhängig von Tarifverhandlungen)
  • Ob die Tarifverhandlungen vorzeitig abgeschlossen werden können
  • Ob auch kommunale Verkehrsbetriebe in Brandenburg parallel streiken
  • Ob Verdi den Streik aufgerufen hat (Quelle läuft noch ein)

Stimmen zum Streik

„Der Warnstreik ist notwendig, um in den Tarifverhandlungen Druck zu machen. Die Beschäftigten brauchen einen fairen Manteltarifvertrag.“

– Verdi‑Sprecher (Ankündigung des Warnstreiks im Februar 2026)

„Wir bedauern die Einschränkungen für unsere Fahrgäste sehr. Der Streik betrifft U‑Bahn, Tram und Bus – die S‑Bahn ist davon nicht betroffen und wird planmäßig fahren.“

– BVG‑Sprecher (Stellungnahme zu den Auswirkungen)

„Während des BVG‑Streiks setzen wir auf den Linien S5 und S1 zusätzliche Züge ein, um den Fahrgästen eine Alternative zu bieten.“

– S‑Bahn Berlin (Mitteilung über erweitertes Angebot)

Für die Fahrgäste in Berlin und Brandenburg bedeutet der Warnstreik eine klare Ansage: Wer an diesem Wochenende auf die BVG angewiesen ist, muss umsteigen – auf die S‑Bahn, Regionalzüge oder private Busse. Die Gewerkschaft Verdi hat mit der Eskalation ein deutliches Zeichen gesetzt. Ob die Tarifverhandlungen danach wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen, bleibt abzuwarten. Für die Pendler in der Hauptstadtregion ist die Konsequenz eindeutig: Am 27. und 28. Februar 2026 fährt die S‑Bahn – und das ist die verlässlichste Option.

Weitere Quellen

tagesspiegel.de

Parallel zu den S-Bahn-Streiks hat ver.di auch einen BVG-Streik nächste Woche angekündigt, der vor allem U‑Bahn und Busse betrifft.

Häufig gestellte Fragen

Warum streikt die BVG?

Verdi fordert in den Manteltarifverhandlungen 2026 höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen für die BVG‑Beschäftigten. Nachdem die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vorgelegt haben, wurde der Warnstreik als Druckmittel eingesetzt.

Wie komme ich ohne BVG zur Arbeit?

Sie können auf die S‑Bahn, Regionalzüge (RE/RB) oder private Buslinien ausweichen, die im Auftrag der BVG fahren. Fahrgemeinschaften und Taxis sind eine weitere Option.

Gibt es Ersatzverkehr?

Nein, die BVG richtet keinen Ersatzverkehr ein. Die S‑Bahn und Regionalzüge sind die wichtigsten Alternativen.

Wer ist von dem Streik betroffen?

Alle Fahrgäste der BVG – also Nutzer von U‑Bahn, Tram und Bus. Die S‑Bahn und Regionalzüge sind nicht betroffen.

Wie lange können die Streiks noch dauern?

Der aktuelle Warnstreik dauert 48 Stunden. Weitere Streiks im März 2026 sind möglich, falls keine Einigung erzielt wird. Verdi hat bereits angekündigt, den Druck aufrechtzuerhalten.

Wo finde ich aktuelle Fahrplaninformationen?

Auf den offiziellen Websites der BVG (bvg.de), der S‑Bahn Berlin (sbahn.berlin) sowie im Live‑Ticker von rbb24. Auch die ITB Berlin informiert über Sonderregelungen.



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